Denna sida handlar inte bara om hus
några stockholmsbilder
Günter Grass nobelpristagaren, har nu i oktober 2001 sagt att man måste ändå få ha rätt att kritisera både USA och Israel. Han ifrågasätter starkt de frihetsinskränkningar som anbefallts (i t.ex. Tyskland) med terrorbekämpningen som bakgrund och ursäkt. Exempelvis införandet av "Rasterfahndung":
Rasterfahndung
detta ord som flitigt används nu i oktober betyder:
"mit Hilfe von Computern durchgeführte
ũ?berprüfung eines groũ?en Personenkreises auf
bestimmte Daten v. Merkmale hin, die als
charakterstisch für einen umgrenzten Bereich
verdächtiger Personen gelten".
T.ex. man söker på Ali eller Mustafa eller något
saudiarabiskt namn i en högskolas personregister.
Skördade namn efterlyses och blir utsatta för en
fortsatt spaning, eventuellt utvisade.
Seselj — en serb
Wer aber ist sein Mithäftling Seselj? Ein Chauvinist, freilich ein intelligenter. Er träumt von Groũ?serbien, wozu er jeden Landstrich zählt, in dem Serben wohnen - Bosnien-Herzegowina voller "muslimifizierter Serben", die autonome Provinz Vojvodina (mit zumeist ungarischen Bewohnern), Kosovo sowieso. Auch der brave Demokrat Djindjic wollte ja das weithin albanisch besiedelte Gebiet wieder haben.
Und dann jene Krajina in Kroatien, aus der über 200.000 Serben 1991 vertrieben wurden: Damit, nach der voreiligen Anerkennung eines selbständigen Kroatien durch die deutsche Bundesregierung, begann der mörderische Balkan-Konflikt, den die Europäer nur mit US-Hilfe gewaltsam niederzudrücken aber bis heute nicht zu lösen vermochten.
Seselj hängt weiter an seiner Vision einer Wiedervereinigung aller Landsleute, auf die auch Deutschland 50 Jahre habe warten müssen. "Am schönsten wäre es", phantasiert er, "wenn Grossserbien eines Tages an Grossdeutschland grenzen würde", also Österreich zur Bundesrepublik und Kroatin zu Serbien käme. Denn die Serben seien ein Kriegervolk wie die Deutschen, die Kroaten aber verdorbene Feiglinge.
Hier liegt - ausser der allgemeinen Verarmung - der Schlüssel zu Seseljs Wahlsieg: Die Stimmen der Million Heimatvertriebener aus der Krajina, Bosnien und dem Kosovo gewinnt er allemal. Die Demütigung der Serben, der ersten Opfer des dramatischen Konflikts und hernach einseitig aller Balkan-Greuel beschuldigt, treibt dem Scharfmacher aber weitere Wähler zu. Kaum ein Serbe im Ausland wagt noch, ohne Not seine Nationalität preiszugeben; von den Speisekarten der Balkan-Restaurants ist die "Serbische Bohnensuppe" verschwunden. Zu der Erniedrigung gehört auch die Auslieferung Milosevic' nach Den Haag, wofür es in Serbien keine innerstaatliche Rechtsgrundlage gab; darüber zerbrach der grosse Bund der Demokraten: Kostunovic widersetzte sich, Djindjic aber mochte die Finanzhilfen des Westens nicht missen.
Finden die beiden demokratischen Parteien wieder zusammen, brauchen sie für eine Regierungsmehrheit die Unterstützung der Partei "G17plus", einer Gruppe von Wirtschaftsexperten mit 11,7 Prozent der Wählerstimmen.
Solche Koalition, die 42 Prozent der Wähler vertritt, könnten die vereinigten Extremisten Seselj/Milosevic nur erreichen, wenn sich ihnen plötzlich die Monarchisten des langbärtigen Vuk Draskovic zugesellen. Den nannte Seselj zwar einmal einen "Verrückten und Drogenabhängigen", doch 1989 war er zusammen mit dem Königstreuen nach Amerika gereist, um Geld bei serbischen Emigranten einzusammeln.
Slobodan Milosevic: Vom Gefängnis aus Ratschläge für den Wahlkampf erteilt :Später versicherte er, mit jedem koalieren zu können, auũ?er mit Draskovic. Das lässt hoffen, eine baldige Wahlwiederholung, bei der Seselj wohl weiter gewinnen würde, wäre nicht nötig.
Koalitionen sind Zweckbündnisse. Seselj nannte Milosevic den "grössten Verräter am serbischen Volk" wegen des Friedensabkommens von Dayton. Zwei Jahre später saũ? er als Vizepremier in der Regierung, welche die Milosevic-Partei gebildet hatte.
Seine Popularität wuchs nur. Schon bei den Präsidentschaftswahlen 1997 gewann er so viel Stimmenprozente wie jetzt für die Skupcina. Beim dritten Anlauf zu den Präsidentschaftswahlen 2002 (die scheiterten, weil stets weniger als die Hälfte der Wahlberechtigten teilnahmen) ging er mit 36 Prozent als zweiter durchs Ziel. Beim vierten Durchgang bekam sein Vize Tomislav Nicolic, der ihn jetzt auch daheim vertritt, sogar die meisten Stimmen: 46,4 Prozent.
Der promovierte Jurist Seselj ist wendig: Mit 17 Jahren trat er der KP bei, unter deren Regime er dann 20 Monate im Gefängnis saũ?. 1991 gründete der Schlaukopf, der seine Dissertation über "Das politische Wesen des Militarismus und Faschismus" geschrieben hatte, eine Truppe von Freischärlern, die sich nach den nationalistischen Partisanen des Zweiten Weltkriegs "Tschetniks" nannten. Brutal betrieben die etwa 10.000 Paramilitärs ethnische Säuberungen in Kroatien und Bosnien-Herzegowina. Seselj damals: "Ich organisiere unsere Guerilla, bestimme die Angriffsziele und Punkte, die zu erobern sind."
Nun selbst "Faschist" (so der US-Diplomat Robert Gelbard), Wahlverwandter des Franzosen Jean-Marie Le Pen und des Russen Wladimir Schirinowski, hasst Seselj modisch die USA als Quelle allen ũ?bels: Die Amerikaner wollten Serbien vernichten, ihre "Welteroberungspolitik ist noch perfider und krimineller als Hitlers Methoden".
Im Februar 2003 klagte das Uno-Tribunal auch Seselj an wegen Teilnahme an der Vertreibung von Kroaten und Muslimen, und zwar durch seine Propaganda: Am Tatort habe er zu Massakern aufgehetzt. Verbal soll Seselj sogar zur Ermordung von Djindjic beigetragen haben.
Dr. jur. Seselj erklärte sich für unschuldig: Übergriffe habe es gegeben, Terror aber nur gegen Terroristen. "Ich habe weder jemals einen Menschen getötet, noch war ich bei einer Liquidation anwesend. Das Tribunal kann nur meine Ideologie verurteilen. Für die war ich schon vor 20 Jahren bereit zu sterben."
Freiwillig reiste er nach Den Haag und stellte sich. Vielleicht wollte er in der niederländischen Haftzelle auch nur vor Belgrader Anschlägen auf ihn selbst sicher sein.
Källa: Der Spiegel, 2 januari 2004
När statsminister Olof Palme mördades mottogs beskedet härom på ett ovärdigt sätt av flera personer i officiell ställning.
När World Trade Center raserats ansåg bl.a. den svenska utrikesministern att en hämnd i militär form var berättigad. När Nato bombade Novi Sad och Belgrad 1999 så ansåg däremot vår svenska utrikesminister att sådan bombterror var på sin plats. Vår utrikesminister och vår statsminister ser alltid på händelser med USA-glasögon. Jag har just sett och hört Björn Kumm på SVT televison i ett debattprogram. Han var den ende som inte kom med floskler om att demokratin efter USA-modell alltid måste försvaras och att vi nu måste hjälpa och bistå USA helhjärtat och med alla medel.
Julafton 2005
Jag skriver om ändringar av ortnamn, Griseboda alias
Grisebo som blev Åkerby etc på julaftonen. Undrar var
Tvillinggrindarna ligger. Hänvisar till en blogg, som
ibland ser trevlig ut men som jag ännu inte blivit van
vid
http://luntmakaremannen.blogspot.com/
Ja, jag skrev om allvarliga farhågor för bombning av
Iran ..... :)
God Fortsättning!

